Archiv der Kategorie: Allgemein

Nachrichten (2) – warum ich den Menschen in der Masse suche

Wonach ich mich persönlich richte, sind meine Werte: (Mit-)Menschlichkeit, Toleranz, Offenheit,Freiheit, Gerechtigkeit und die Suche nach Wahrheit. Ich kann nicht die eine Seite lieben und die andere hassen, das ist nicht echt. Der Hass kommt auf irgendeine Weise immer zurück. Ich sage nicht, dass man alles lieben soll. Das ist für mich gar nicht vorstellbar. Es gibt so viel Elend auf der Welt und Elendsmacher, die ich wirklich nicht lieben will. Es ist aber ein Unterschied, ob ich dadurch selbst mehr Hass entwickele und auf irgendeine Weise auf der Welt zerstreue oder ob ich durch das Elend dazu angehalten bin, etwas Gutes zu tun.  Weiterlesen

Über das Böse und unsere Schokoladenseiten

29.10.15
Ich heiße Menschen aller Religionen und Kulturen willkommen. Ich möchte von ihnen lernen wie von meiner eigenen Kultur. Ich bin fasziniert von der Vielfalt, die es auf der Welt gibt. Ich versuche, die Wahrheit zu finden. Ich möchte keinen Unterschied machen zwischen einzelnen Gruppen, sondern die Menschen dahinter sehen. Jeder ist ein Individuum und die Maske der Masse kann trüben.

Was ist, wenn wir alle am Ende das Gleiche wollen? Wenn alle nur denken, es anders zu bekommen? Wenn wir vor lauter Wut und Ungerechtigkeit nicht fähig sind, in einer Sprache zu kommunizieren, obwohl wir in der Theorie hier dieselbe sprechen? Wir denken, dieser oder jener sei Schuld, dass wir nicht haben,was wir wollen oder dass wir haben, was wir nicht wollen. Dieses Gesetz, jener Politiker, jene Gruppierung, jene Religion und so weiter. Ich kann mich nicht entscheiden zu welcher Gruppe ich gehöre. Sie sind mir zu einseitig. Zu radikal. Zu extrem. Ich stehe dazwischen und versuche, zu verstehen. Gibt es denn auch eine Gruppe für Mitmenschlichkeit? Eine Gruppe, die kritisch denkt und ein offenes Herz hat?

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Ich bin Gender, und du so?

Ich sehe einen Vortrag über „Familien im Wandel“ und höre mir an, dass einzig und allein die Sozialisation die Menschen zu dem gemacht hat, was sie sind. Das klingt nach einer Verleugnung der eigenen Identität. Nach einer Art Schuldzuweisung: „Nur Mama und Papa haben mich zu dem gemacht, was ich bin. Nur die Gesellschaft hat mich geformt.“ Es ist wenig weitergedacht. „Hör nie auf zu fragen“, ist einer meiner Leitsätze. Während die Vortragende und mit ihr viele besonders „gebildete“ Leute das aktuelle Ergebnis der Wissenschaft oder viel mehr die neu erfundende Realität einer Regierung nachplappern und sich dabei augenscheinlich modern und klug vorkommen. Wissenschaft – unser neuer Gott. Es geht nicht um Gott oder nicht Gott. Es geht auch nicht um das Verneinen des massiven Einflusses der Umwelt auf den Menschen. Es geht um das Rauben der eigenen Identität. Wenn nur die Sozialisation für die Identität verantwortlich ist, diese also sozusagen von außen hinzufügt, sie in den Menschen einpflanzt, hat der Mensch zuvor überhaupt eine eigene? Oder ist er eine leere Hülle, wenn er geboren wird? Eine leere Hülle, die allein das Außen füllt? Weiterlesen